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Praxisnewsletter 01 | 2018 | Schwerpunktpraxis für Akupunktur und Naturheilverfahren

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Newsletter 01 01 I 2018

Ein neues Jahr heißt neue Hoffnung, neues Licht, neue Gedanken und neue Wege zum Ziel...
Wir wünschen Ihnen einen guten und gesunden Start ins Jahr 2018!

Aktuell

Ausbildung
Am 01. August 2017 hat unsere neue Auszubildende zur medizinischen Fachangestellten, Frau Jana Gundlach, ihre Arbeit aufgenommen. Mit ihrer aufgeschlossenen und freundlichen Art konnte sie sich schnell in unsere Praxisstruktur integrieren. Auch die positiven Rückmeldungen von Ihnen sind für uns ein sicheres Zeichen, dass wir mit Jana Gundlachs Anstellung die richtige Entscheidung getroffen haben.

Workshops zum Thema Aku-Taping
Auf Einladung einer Schweizer Fortbildungsgesellschaft wird Dr. Hecker Im Juli 2018 einen 2-tägigen Workshop zum Thema Aku-Taping leiten.

Englische Übersetzung
Das Buch 'Taschenatlas der Akupunktur und Triggerpunkte' an dem Dr. Hecker als Herausgeber und Autor beteiligt ist ist ins Englische übersetzt worden und unter dem Titel 'Pocket Atlas of Acupuncture and Trigger Points' im Thieme Verlag erschienen. Es ist das fünfte Fachbuch zur Akupunktur und Aku-Taping von Dr. Hecker welches ins Englische übersetzt wurde.

Akupunktur Aktuell

Akupunktur hilft bei chronischen Schmerzen
Dass Akupunktur bei der Linderung chronischer Schmerzen hilft, hat nun ein Team von Wissenschaftlern eindeutig beweisen können. Damit sollte die Meinung, Akupunktur habe lediglich einen Placebo-Effekt, endgültig der Vergangenheit angehören.

Das Team um Andrew J. Vickers vom New Yorker Memorial Sloan Kettering Cancer Center wertete für seine bahnbrechende Studie über 20.800 individuelle Patientendaten aus insgesamt 39 einzelnen Studien aus. Das Ergebnis: Akupunktur wirkt nachhaltig bei Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schmerzen bei Kniegelenksarthrose und Schulterschmerz. Dabei zeigt sich die Nadeltherapie sogar deutlich wirksamer als andere Kontrollverfahren und als Placeboverfahren. Zudem hält der Effekt der Nadeln über zwölf Monate an.

Die Autoren der Studie betonen jedoch, dass chronische Schmerzpatienten auch durch Akupunktur nicht für immer geheilt werden können. Vielmehr sollten interdisziplinäre Schmerztherapien zur Anwendung kommen. Neben biologischen Ursachen sollten außerdem psychische und soziale Faktoren berücksichtigt werden, so die Wissenschaftler.

Heuschnupfenmittel in der Homöopathie

Heute stellen wir Ihnen noch einmal zwei wichtige homöopathische Mittel zur Behndlung des Heuschnupfens vor.
Sabadilla
Sabadilla wird aus der Pflanze Sabadilla officinalis [Läusekraut oder Läusesamen] hergestellt, die in Mittelamerika beheimatet ist. In der mittelamerikanischen Volksheilkunde wurden die schwarz-braunen Samen der Pflanze bei Wunden und gegen Kopfläuse eingesetzt. Als Mittel gegen Kopfläuse und Ungeziefer gelangten sie schließlich mit Seefahrern auch nach Europa. Da die Samen aber sehr giftig sind, blieb ihre Anwendung beschränkt. Heute wird Sabadilla nur noch in der Homöopathie verwendet, unter anderen bei allergischen Beschwerden der Schleimhäute und Atemwege wie zum Beispiel Heuschnupfen. Weitere Anwendungsgebiete sind Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, Herz-Kreislauf-Beschwerden und seelische Beschwerden. Bei chronischem Schnupfen, zum Beispiel bei Allergien gegen Hausstaubmilben und Feinstaub, wird Sabadilla ebenfalls eingesetzt.

Bei Sabadilla befällt der Heuschnupfen neben Augen und Nase auch den Rachen. Typische Leitsymptome sind Niesanfälle, Kitzeln in der Nase, Juckreiz, Fließschnupfen [der später zu einem zähen, dickflüssigen Sekret werden kann], Jucken am Gaumen, Wundheit im Rachen und tränende, brennende Augen. Zudem haben Sabadilla-Patienten oft das Gefühl, Körperteile würden schrumpfen. Auch Stirnkopfschmerzen sind typisch bei diesen Menschen.

Besser fühlen sich Sabadilla-Patienten bei Hitze, feuchter Luft und beim Essen. Auch das Schlucken verschafft Linderung. Eine Verschlechterung tritt dagegen morgens und bei Kälte ein. Dazu zählen auch kalte Luft oder kalte Getränke. Blumengeruch tut ebenfalls nicht gut.

Wyethia
Die Pflanze Wyethia helenoides ist ein Korbblütler, der im westlichen Nordamerika beheimatet ist. Sie wächst in Kalifornien auf grasigen Hängen und Waldlichtungen in einer Höhenlage von zehn bis 1.600 Metern. Mit ihren gelben Blütenknospen ähnelt Wyethia helenoides ein wenig der Sonnenblume. Das homöopathische Mittel Wyethia wird aus den frischen Wurzeln der Pflanze gewonnen.

Typische Anwendungsgebiete von Wyethia sind Heuschnupfen und Halsentzündungen, aber auch Hämorrhoiden. Auch bei einem angeschlagenen, gereizten Hals, wie er zum Beispiel bei Sängern und Rednern häufig vorkommt, wird gerne auf Wyethia zurückgegriffen. Der Heuschnupfen befällt bei Wyethia-Patienten vor allem Nase, Rachen und Speiseröhre. Typische Symptome sind ein trockener Nase-Rachen-Raum, ein juckender Gaumen, ein Brennen in den Bronchien und ein Hitzegefühl in der Speiseröhre. Zudem haben diese Patienten das Gefühl, das Zäpfchen sei verlängert.

Wie bei Sabadilla ist auch bei Wyethia der Rachen betroffen, nicht aber die Augen.

Wir hoffen, dass Ihnen das Lesen des Newsletters wieder viel Spaß gemacht hat. Besuchen Sie doch bitte mal unsere Webseite unter www.go3docs.de